Die perfekte Geldanlage?
16.05.09 (Kapitalanlagen)
Wer etwas Geld übrig hat, um damit spekulieren zu können, dem stehen verschiedene Wege offen, wie ein Blick auf die Internetpräsenzen zum Geldanlage Vergleich beweist. Eine wenig riskante Möglichkeit ist das ständig verfügbare Tagesgeld. Hier besteht das Risiko lediglich darin, dass sich die zu erzielenden Zinsen täglich ändern können, wenn man bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter darauf achtet, dass es sich um eine Bank handelt, die dem deutschen System zur Einlagensicherung angehört. Auch Banken belgischer Herkunft können für kleinere Summen bis zu 20.000 Euro sehr interessant sein. Darüber hinaus läuft man Gefahr, mit einer dort getätigten Geldanlage Teile seines Vermögens verlieren zu können. In der Schweiz liegt die magische Grenze für die Absicherung der Geldanlage bei 100.000 Schweizer Franken. Diese Summen gelten jeweils pro Anleger. Wer bereit ist, für höhere Renditen auch ein deutlich erhöhtes Risiko einzugehen, der ist bei den spekulativen Geschäften des Aktien- und Devisenhandels an einer guten Adresse. Hier sollte man jedoch beim Renditevergleich unbedingt auch die anfallende Abgeltungssteuer mit einbeziehen, die 25 Prozent der erzielen Spekulationsgewinne plus darauf entfallende Solidaritätszuschläge verschlingt. Wer eine solche spekulative Form der Geldanlage nutzen möchte, der kann sich entweder selbst betätigen oder einen Broker einschalten. Das Risiko einer vorsätzlichen Fehlberatung durch diese Vermittler von Geldgeschäften ist in Deutschland deutlich minimiert worden, nachdem der Gesetzgeber die Regelungen zur Dokumentation der Beratungsgespräche verschärft und den Maklern auch eine Auskunftspflicht über ihre erzielbaren Provisionen auferlegt hat. In der Praxis heißt das, dass die Beratungen auch hinsichtlich der mit einer Geldanlage verbundenen Risiken wieder deutlich objektiver geworden sind.