Realverzinsung von Tages- und Festgeldern
25.08.10 (Festgeld)
Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten sein Geld gewinnbringend anzulegen. Gerade wenn man sich bei einer Bank oder einem Finanzberater erkundigt, bekommt man dabei oft solche angeboten, die besonders hohe Renditen versprechen. Doch dabei sollte man nicht vergessen, dass es solche Anlageoptionen sind, die die höchsten Risiken mit sich bringen!
Gerade Aktien, Fonds, Zertifikaten und Ähnliches weisen eine erhöhte Gefahr von Verlusten oder gar einem Totalverlust des Wertes, bzw. des eingebrachten Kapitals auf. Zudem besteht noch das Problem der Kursschwankungen. Wer sich beispielsweise eine Aktie kauft, der weiß nicht nur ob er noch mal an sein Geld kommt, sondern auch nicht wann. Möchte man zum Beispiel gerade eine größere Anschaffung tätigen und stehen die Aktien gerade schlecht, so macht es wohl keinen Sinn sie zu verkaufen. Von daher ist man in vielen Fällen unflexibel. Geld dass man in Aktien und Co. anlegt, sollte man also für längere Zeit abschreiben!
Ganz anders sieht es beim Tagesgeld aus. Hier kann man jederzeit an sein Geld und die Zinsen erhält man auch für Kapital, welches man nur für sehr kurze Zeit anlegt, bzw. sogar Tage-weise! Es lohnt sich beim Tagesgeld also auch, Geldbeträge nur für eine kurze Zeit zu “parken”. Dabei sind die Zinsen natürlich nicht all zu hoch, dafür jedoch absolut sicher!
Defensiv ausgerichtete Anleger, die jedoch wissen, dass Sie für eine Zeit X auf ihr Kapital verzichten können, sollten vielleicht auch über das Festgeld nachdenken. Hierbei erhält man in der Regel etwas höhere Zinsen als beim Tagesgeld, im Gegenzug ist das Ganze jedoch nicht ständig verfügbar, sondern nur am Ende der entsprechend mit der Bank vereinbarten Kaufzeit. Die Kreditinstitute können also längerfristiger mit dem Geld rechnen und arbeiten und es sich daher erlauben den höheren Zinssatz zu bieten. Weiß man also dass man eine bestimmte Summe erst in einem, zwei oder drei Jahren benötigen wird, so kann das Festgeld hier die optimale Anlage-alternative sein.
Aktien, Fonds und Co. eigenen sich dagegen nur für Anleger, die wirklich wissen auf was sie sich einlassen und die auch bereit sind die Verlustrisiken bis zur letzten Konsequenz zu tragen!