Die Lebensversicherung als Geldanlage
16.05.09 (Allgemein)
Die Lebensversicherung bietet als Möglichkeit der Gewinn bringenden Geldanlage gleich in doppelter Hinsicht Pluspunkte. Mann kann hier gute Renditen mit der Absicherung von Risiken koppeln. Lange Zeit rangierte hier auf der Beliebtheitsliste die Kapital bildende Lebensversicherung auf den vorderen Plätzen. Diese Lebensversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen auch als Altersvorsorge eingesetzt werden, wird jedoch nicht mehr mit staatlichen Zuschüssen bevorteilt. Diese gehen nur an die Anleger, die sich zum Abschluss einer reinen Rentenversicherung entschließen. Doch die Lebensversicherung zum Kapitalaufbau hat noch einen anderen Vorteil. Sie lässt sich auch gut zur Absicherung eines Kredites einsetzen, wenn man zum Beispiel Wohneigentum schaffen möchte. Dabei empfiehlt sich die Finanzierung über eine Terminhypothek. Allerdings sollten die für die Hypothek zu entrichtenden Zinsen niedriger sein als die Rendite, die man mit der Lebensversicherung erzielt. Dann rechnet sich diese Kombination gleich doppelt, denn einen Teil der Vorsorgebeträge kann man steuerlich geltend machen, was bei dem Tilgungsanteil für eine Immobilienfinanzierung sonst nicht möglich wäre. Wer einen Online Vergleich für die Lebensversicherung macht, kommt zu dem Schluss, dass die besten Renditen bei einer fondgebundenen Anlage zu erzielen sind. Dabei sollte man darauf achten, dass in Fonds investiert wird, die besonders gut streuen. Das heißt, ein großer Teil des Fondsvermögens geht in festverzinsliche Anlageformen und nur ein kleinerer Teil wird in hoch spekulative Anlagen gesteckt. Außerdem ist es wirtschaftlich sinnvoll, das so genannte ablauforientierte Anlagemanagement mit einzubinden. In der Praxis heißt das, dass die Gelder nicht bis zum Ende der Laufzeit in den einzelnen Anlagen bleiben, sondern die letzten Jahre dazu genutzt werden, um die Anteile zu einem Zeitpunkt abzustoßen, zu dem sie den höchstmöglichen Preis erzielen können.